Studien

Die 10 gr��ten Sorgen bei der Geldanlage

Studie zum Weltspartag

(30.10.2014) • Am Weltspartag ist die Lage an den Finanzm�rkten gespannt wie schon lange nicht mehr. Welche Sorgen gehen dem Sparer durch den Kopf, wenn er derzeit �ber sein Geld und seine Geldanlage nachdenkt?

Dieser Frage ging die GfK-Marktforschung im Auftrag des Discount-Vermittlers AVL nach. Ein Ergebnis: Fast jeder dritte Deutsche bef�rchtet, falsch beraten zu werden. Gr��er war nur die Gruppe derjenigen, die sich gar keine Sorgen machen m�ssen - weil sie nichts zum Anlegen haben (37,4 Prozent).

Von den rund 1.000 durch GfK befragten Bundesb�rgern gaben 30,4 Prozent an, dass die Falschberatung ihre gr��te Sorge bei der Geldanlage sei. Die Falschberatung wurde damit h�ufiger genannt als die Sorge um Zinsen oder Rendite (30 Prozent), die in der aktuellen Minizins-Zeit augenscheinlich sehr ausgepr�gt ist. Das Verlustrisiko einer Geldanlage liegt mit 24,5 Prozent auf Platz drei der Sorgen-Top-10, ergab die repr�sentative GfK-Studie

Bei der Sorge vor Falschberatung f�llt unter anderem auf, dass sie bei M�nnern (32 Prozent) etwas verbreiteter ist als bei Frauen (28,9 Prozent). "Eine Erkl�rung daf�r k�nnte sein, dass M�nner generell eher mal bereit sind, riskant zu investieren. Eine Falschberatung wirkt sich dann drastischer aus", sagt AVL-Chef Uwe Lange. Weitere Auff�lligkeiten: Die Schulbildung beeinflusst nur wenig die Sorge vor Falschberatung - wohl aber die Art der Berufst�tigkeit. Beamte (42,4 Prozent) und Selbstst�ndige (41 Prozent) �u�ersten deutlich h�ufiger als Angestellte, dass sie Falschberatung bef�rchten.

Zinsen/Rendite die zweitgr��te Geldanlage-Sorge

"Bei den Selbstst�ndigen k�nnte es damit zusammenh�ngen, dass sie mehr als Angestellte selber vorsorgen m�ssen und bei Fehlern mehr darunter leiden w�rden", meint AVL-Chef Uwe Lange. F�r Verheiratete wiederum ist die Falschberatungssorge ein erheblich gr��eres Thema (37,1 Prozent) als bei Ledigen (20,6 Prozent). Der Grund k�nnte �hnlich sein wie bei Selbstst�ndigen: Wer f�r eine Familie �ber Geldanlagen entscheidet, der wei�, dass Fehler nicht nur ihn selbst treffen w�rden, sondern ebenfalls seine Angeh�rigen. Allerdings muss auch ber�cksichtigt werden, dass Ledige �berdurchschnittlich oft angaben (50, 8 Prozent), kein Geld zum Anlegen zu haben.

Kosten gef�rchteter als Steuern

Das Thema Zinsen/Rendite, das sich der in der GfK-Studie als zweitgr��te Sorge bei der Geldanlage herausstellte, zeigt ebenfalls Unterschiede bei M�nnern und Frauen. In diesem Fall sind es aber die Frauen, die sich etwas mehr Sorgen machen als die M�nner. Besonders ausgepr�gt ist die Zinssorge bei den �lteren, in der Gruppe der 60- bis 69-j�hrigen nannten 35,7 Prozent dies als eine Geldanlage-Sorge, bei den 70-j�hrigen und noch �lteren waren es sogar 38,3 Prozent. Eine Erkl�rung daf�r k�nnte sein, dass bei �lteren geringere Einnahmen aus Kapitalertrag sich direkt auf das verf�gbare Einkommen auswirken - etwa dann, wenn die Lebens- oder Rentenversicherung weniger einbringt, als fr�her mal in Aussicht gestellt wurde.

Bei der Geldanlage wird den Deutschen zwar ein hoher Steuervermeidungstrieb nachgesagt, in der GfKStudie spiegelt sich das jedoch nicht wieder. Nur 12,2 Prozent nannten Steuern als eine Sorge bei der Geldanlage. Das k�nnte darauf hindeuten, dass die 2009 eingef�hrte Abgeltungssteuer akzeptiert wird. Viel mehr als die Steuern bei der Geldanlage bewegt die Deutschen die Euro-Stabilit�t (17,9 Prozent), Inflation (20,6 Prozent), sowie Kosten und Geb�hren (21,7 Prozent). Ethische Aspekte der Geldanlage hingegen beunruhigen fast niemanden (zwei Prozent). Ganz und gar unbesorgt trotz der M�glichkeit, Geld anlegen zu k�nnen oder Geldanlagen zu haben: nur 6,1 Prozent.

Quelle: // AVL Finanzdienstleistung Investmentfonds (2014)
©Bild: (1) � Marc Boberach / pixelio.de
     
      

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