Studien

Lebenszufriedenheit in Deutschland gestiegen

Das Gl�ck h�ngt an der Arbeit

(10.07.2015) • Der R�ckgang der Arbeitslosigkeit seit 2005 hat die durchschnittliche Lebenszufriedenheit in Deutschland merklich erh�ht. Das Institut der deutschen Wirtschaft K�ln (IW) hat diesen Zusammenhang f�r verschiedene Bev�lkerungsgruppen in einer interaktiven Grafik illustriert.

Sinkt die Arbeitslosenquote, erh�ht das die Lebenszufriedenheit gleich auf mehreren Wegen: Zum einen steigert ein neuer Job die Lebensqualit�t des erfolgreichen Bewerbers � und damit indirekt auch die seiner Angeh�rigen. Zum anderen f�hrt ein Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt dazu, dass viele Stellen sicherer werden und der Einstieg in Besch�ftigung leichter f�llt. Dadurch steigt die Lebenszufriedenheit von Arbeitslosen und Erwerbst�tigen insgesamt.

Das IW hat den Zusammenhang von Arbeitslosigkeit und Zufriedenheit f�r verschiedene Bev�lkerungsgruppen in Ost- und Westdeutschland untersucht und in einer interaktiven Grafik visualisiert. Zuletzt stuften die Menschen ihre Lebenszufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 durchschnittlich mit 7,1 Punkten ein. Ausl�nder in Ostdeutschland gaben mit 5,8 Punkten den niedrigsten Wert an, J�ngere in Westdeutschland mit 7,5 den h�chsten. Nur kurz nach der Wiedervereinigung und w�hrend der Jahrtausendwende verzeichneten die Statistiker �hnlich gute Werte. Im beobachteten Zeitraum seit 1991 ging ein Abbau der Arbeitslosigkeit jeweils mit einem Anstieg der Zufriedenheit einher und umgekehrt.

Auch der europ�ische Vergleich st�tzt das Ergebnis: In Griechenland, wo die Arbeitslosigkeit zuletzt am st�rksten gestiegen ist, hat sich die Lebenszufriedenheit am deutlichsten verringert. Jene drei EU-L�nder, die ihre Arbeitslosenquote senken konnten � Deutschland, Malta und Polen � steigerten dagegen ihre Lebenszufriedenheit. Die Arbeitslosigkeit hat damit einen st�rkeren Einfluss auf das Wohlbefinden als die wirtschaftliche Dynamik: Kann ein Besch�ftigter mit einer Arbeit Ziele verfolgen, die zu seiner Pers�nlichkeit passen, f�rdert dies dauerhaft seine Lebenszufriedenheit. Die Freude �ber ein h�heres Einkommen verblasst dagegen in der Regel nach einer Weile.

Quelle: // IW Institut der deutschen Wirtschaft K�ln e.V. (2015)
©Bild: (1) � pixolga / pixabay.com
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