Kapital
Studie: Offensive Depotbanken gewinnen Marktanteile in 2010
(13.01.2011) • Depotbanken, also Kreditinstitute bei denen die Sonderverm�gen von Investmentfonds in Wertpapierdepots hinterlegt werden, sind mit einer offensiven Marktstrategie zunehmend erfolgreich. So steigerten Depotbanken mit einer aktiven Vertriebsstrategie ihr Fondsverm�gen 2010 durchschnittlich um fast 20 Prozent, w�hrend defensive Anbieter sieben Prozent verloren. Vor zwei Jahren hatte der aktive oder passive Marktauftritt noch keine nennenswerten Unterschiede im Gesch�ftserfolg erkennen lassen. Das ist ein Ergebnis der Depotbankstudie 2010 von Steria Mummert Consulting.
Die wichtigsten Stellschrauben im Wettbewerb sehen die Institute dabei in der Fachkompetenz ihrer Mitarbeiter, festen Ansprechpartnern und einem �berzeugenden Bekenntnis, die Depotbankfunktion f�r ihre Mandate langfristig wahrzunehmen. Bei diesem Umfrageergebnis f�llt auf, dass Depotbanken ihren Schwerpunkt nicht zu einseitig auf g�nstige Preise legen sollten. Denn das Kostenargument wird erst an vierter Stelle als entscheidendes Kriterium f�r die Wettbewerbsf�higkeit genannt. Interessant ist zudem die Erkenntnis, dass sich eine Verbesserung der Wettbewerbsposition offenbar nicht durch besondere Zusatzservices steigern l�sst. Dieses Kriterium rangiert in der aktuellen Befragung auf dem vorletzten Platz. Damit best�tigt sich der bereits vor zwei Jahren gemachte Befund aus der letzten Steria Mummert Consulting-Depotbankstudie, demnach sich besondere Dienste nicht signifikant auf Zusatzgesch�fte ausgewirkt haben.
Quelle: Steria Mummert Consulting AG, (2011)
Home: experten Report 04/2010
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