Versicherung
Interview mit Thomas Bahr
(06.10.2011) • Interview des Tages mit Thomas Bahr, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Lebensversicherung AG �ber den Heidelberger Leben Vorsorgemonitor �Finanzberatern ist es gelungen, Vertrauen zur�ck zugewinnen!�
Der Vorsorgemonitor ist eine repr�sentative Umfrage der Heidelberger Leben, die im Juli 2011 von der GfK Marktforschung unter 1.068 B�rgern durchgef�hrt wurde.
- experten-netzwerk: Herr Bahr, im Rahmen des Vorsorgemonitors hat die Heidelberger Lebensversicherung zum zweiten Mal die Bev�lkerung zum Verhalten bei der Altersvorsorge befragt. Was sind die zentralen Ergebnisse? Und wie unterscheiden Sie sich vom Vorjahr?
- Die Bev�lkerung setzt sich st�rker mit dem Thema Altersvorsorge auseinander. W�hrend 2010 noch 32 Prozent angegeben hatten, sich bereits mit dem Thema Altersvorsorge besch�ftigt zu haben, sind es 2011 bereits 36 Prozent. Die Zahl derjenigen, die sich mit dem Thema bislang nicht besch�ftigt haben, ist um f�nf Prozentpunkte auf 29 Prozent gesunken. Mit ebenfalls 29 Prozent ist die Zahl derer, die sich teilweise damit besch�ftigt haben, in etwa gleich geblieben.
- experten-netzwerk: Und wie bewerten Sie das Ergebnis?
- Positiv! Der Trend zeigt zum einen, dass die Bev�lkerung die Not-wendigkeit privater Vorsorge vermehrt erkennt und zum anderen, dass es Finanzberatern gelungen ist, die Bev�lkerung f�r das Thema Altersvorsorge zu sensibilisieren. Allerdings ist die Zahl derer, die sich noch nicht mit diesem Thema auseinander gesetzt haben, mit fast einem Drittel nach wie vor entschieden zu gro�. Finanzdienstleister m�ssen ihre Bem�hungen weiter intensivieren, um noch mehr B�rger auf die Not-wendigkeit privater Vorsorge aufmerksam zu machen.
- experten-netzwerk: Die Finanzm�rkte sind derzeit wieder in heftiger Bewegung: Die Schuldenkrise macht vielen Staaten zu schaffen. Seit rund drei Monaten geht es an den Aktienb�rsen abw�rts. Wie wirkt sich das auf das Anlageverhalten aus?
- Die Bedeutung von Sicherheit ist wieder sp�rbar gestiegen. Die breite Mehrheit der Befragten, fast zwei Drittel, geben an, dass Sicherheit bei der Anlage ihrer Altersvorsorge an oberster Stelle steht. Eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Renditechancen pr�feriert knapp ein Drittel. Renditechancen in der Anlage der Altersvorsorge stehen lediglich bei anderthalb Prozent an erster Stelle.
- experten-netzwerk: Hauptsache keine Verluste oder Verluste minimieren, das scheint das Motto der meisten Anleger zu sein. Aber was bedeutet das f�r die Altersvorsorge?
- So nachvollziehbar diese Haltung in Zeiten unruhiger M�rkte auch sein mag, so sehr birgt sie auch ein Risiko: sicherheitsorientierte Anlagen allein werden k�nftig nicht mehr ausreichen, um gen�gend Kapital f�r die Haltung des Lebensstandards im Alter aufzubauen.
- experten-netzwerk: Was halten Sie dann f�r sinnvoll?
- Eine alternative M�glichkeit sind Vorsorgeformen mit einer breiten Fondspalette, welche die M�glichkeit bieten, die Anlageklassen je nach Situation zu wechseln. Fondsgebundene Altersvorsorge hei�t ja nicht automatisch Investment in Aktien. Innerhalb eines gut sortierten und qualit�tsgepr�ften Angebotes bieten sich durchaus Alternativen wie Renten-, Aktien-, Misch-, Garantie- oder auch verm�gensverwaltende Fonds. All diese sollten Anlegern zur Verf�gung stehen. So k�nnen Anleger in turbulenten Zeiten in sicherheitsorientierte Anlagen investieren und bei steigenden Kursen von den Chancen renditeorientierter Anlagen profitieren.
- experten-netzwerk: Bei der Altersvorsorge geht es ja nicht nur um die Anlageklasse, sondern auch um die H�he der Vorsorge. K�nnen Sie dazu auch etwas sagen?
- Hier gibt es deutlich mehr Unsicherheit in der Bev�lkerung. Wir haben die Frage gestellt, wieviel Geld f�r einen angemessenen Lebensstandard im Alter zur Seite gelegt werden sollte. Und da traut sich mehr als jeder Dritte, 38 Prozent, keine Einsch�tzung zu.
- experten-netzwerk: Und wie viel sollte es sein?
- Nach einer aktuellen Empfehlung des Deutschen Instituts f�r Al-tersvorsorge sollten im Schnitt etwa f�nf bis zehn Prozent des Bruttoeinkommens in die Altersvorsorge investiert werden. Das ent-spricht bei einem durchschnittlich verdienenden Angestellten in etwa acht bis 15 Prozent des Nettoeinkommens. Da rund 20 Prozent der Befragten sagen, lediglich f�nf bis zehn Prozent zur�cklegen zu m�ssen, sch�tzt jeder F�nfte den Wert tendenziell als zu niedrig ein. Finanzdienstleister sind gefordert, die Bev�lkerung zur diesem Thema st�rker zu infor-mieren.
- experten-netzwerk: Wie sollen die Informationen ankommen? Auf wen h�rt die Bev�lkerung beim Thema Altersvorsorge?
- Auf die Frage, �ber welche Kommunikationskan�le sich die B�rger zur Altersvorsorge informieren w�rden, geben 47 Prozent die Berater einer Bank oder Sparkasse an. Auf Platz zwei schon folgen mit 46 Prozent unabh�ngige Finanzberater beziehungsweise Versicherungsmakler. Das Ergebnis zeigt, dass das Vertrauen in professionelle Ansprechpartner aus der Finanzbranche zur�ckgekehrt ist � insbesondere gegen�ber Finanzberatern und Versicherungsmaklern. Ihr Wert hat im Vergleich zum Vorjahr um knapp f�nf Prozentpunkte zugenommen.
- experten-netzwerk: Und wo sehen Sie die besonderen Chancen f�r Makler?
- Insbesondere Besserverdiener, also Befragte mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro, pr�ferieren unabh�ngige Finanzberater und Versicherungsmakler. Ebenso ist es bei Selbstst�ndigen. Der Wert liegt bei beiden Gruppen bei knapp 60 Pro-zent. Damit liegen sie 14 Prozentpunkte �ber den Durchschnitt.
- experten-netzwerk: Was sollten Makler bei der Vorsorgeberatung dieser Gruppen bedenken?
- Insbesondere bei Selbstst�ndigen ist die finanzielle Situation h�ufig sehr komplex. Dies liegt zum einen daran, dass sie in der Regel keine Anspr�che auf eine gesetzliche Rente haben und zum anderen an ihrer steuerlichen Situation. Sie verf�gen �ber mehr Einkommensquellen und wagen meist mehr Risiken. Zudem pflegen sie in der Regel einen h�heren Lebensstandard, den sie auch im Alter nicht missen wollen. Umso wichtiger ist es, die individuelle Situation des Kunden zu analysieren und die Vorsorge auf seine W�nsche und Ziele auszurichten.
- experten-netzwerk: Sie sprachen von den Kommunikationskan�len, �ber die sich B�rger zur Altersvorsorge informieren w�rden. Wie sieht es mit Internet und Web 2.0 aus? Das Thema Social Media ist ja derzeit in aller Munde.
- Wie schon 2010 w�rde auch derzeit nur eine Minderheit Internet/Social Media f�r ihre Informationszwecke rund um das Thema Altersvorsorge nutzen: Das sagten lediglich 27 Prozent. Die Zahlen best�tigen, dass bei der Information zur Altersvorsorge das pers�nliche Gespr�ch, idealerweise mit einem kompetenten Berater, durch nichts zu ersetzen ist. Allerdings zeigen sich gro�e Unterschiede zwischen den Altersgruppen.
- experten-netzwerk: K�nnen Sie das kurz erl�utern?
- W�hrend bei den �ber-40-J�hrigen nur jeder F�nfte auf Internet/Social Media zur�ckgreifen w�rde, sind es bei den Unter-40-J�hrigen bereits �ber 40 Prozent. Das ist eine Entwicklung, die Finanzdienstleister im Auge haben m�ssen � besonders diejenigen, die junge Menschen als Zielgruppe ansprechen m�chten. Sie sind gefordert, die Mediengewohnheiten ihrer jeweiligen Zielgruppen zu pr�fen und ihre Kommunikation je nach Bedarf auszurichten.
- experten-netzwerk: Herr Bahr, vielen Dank f�r das Gespr�ch.
F�r weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Thomas Klein
Leiter Marketing
Heidelberger Leben - Clerical Medical Management GmbH Forum 7
69126 Heidelberg
T +49 6221 872 2238
F +49 6221 872 2934
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Bildquellen: Heidelberger Leben
Quelle: // Heidelberger Leben Clerical Medical Management GmbH (2011)
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