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PKV-Verband: Private Krankenversicherung und Beihilfe gr�nden Zentrale Einzugsstelle f�r Arzneimittelrabatte (ZESAR)
(14.01.2011) • Seit Jahresbeginn gelten die gesetzlich eingef�hrten Arzneimittelrabatte auch f�r Privatversicherte. Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. und die Tr�ger der Beihilfe haben zu diesem Zweck das Gemeinschaftsunternehmen ZESAR � Zentrale Stelle zur Abrechnung von Arzneimittelrabatten GmbH � in K�ln gegr�ndet.
ZESAR wird k�nftig f�r die 43 Mitgliedsunternehmen des PKVVerbands und die etwa 11.000 Beihilfestellen in Deutschland die neuen Rabattanspr�che gegen�ber den Arzneimittelherstellern geltend machen. Die Gesellschaft mit Sitz in K�ln hat zum 01.01.2011 ihren Betrieb aufgenommen. Die ersten Mitarbeiter wurden eingestellt und die technische Infrastruktur f�r die Erfassung insbesondere in den Beihilfestellen wurde umgesetzt. Mit dem Inkasso der Rabatte ist Anfang des zweiten Quartals zu rechnen.
ZESAR f�hrt Rabatte ab
Nach Vorgabe des �Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes� (AMNOG) zahlen die Versicherten in der Apotheke den vollen Medikamentenpreis und erhalten die vereinbarte Erstattung auf dem bisherigen Weg von ihrer Beihilfestelle bzw. dem PKV-Unternehmen.Anschlie�end fordert die ZESAR GmbH von den Pharmaunternehmen den gesetzlichen Herstellerrabatt in H�he von 16 Prozent ein. F�r die Erstattung ist es zwingend, dass die Apotheken die Apothekenkennziffer auf das Rezept aufbringen. Die erzielten Rabatte f�hrt ZESAR anschlie�end an die Versicherer und Beihilfestellen zur�ck.
Einsparpotential von 300 Millionen prognostiziert
Nach gesetzlicher Vorgabe werden die Rabatte ausschlie�lich zur Senkung der Pr�mien oder zur Pr�mienstabilisierung verwendet. Im Beihilfebereich dienen die Rabatte dazu, die Ausgaben zu reduzieren und damit das Leistungsniveau der Beihilfe von Bund und L�ndern zu sichern. Die Branche erwartet, dass sich die Einsparungen f�r PKV und Beihilfe auf etwa 300 Millionen Euro pro Jahr belaufen.
Quelle: PKV - Verband der privaten Krankenversicherer e.V., (2011)
Home: experten Report 04/2010
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