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Versicherung

Studie: Enorme Preisunterschiede von bis zu 471 % bei Kfz-Versicherungen

(23.11.2011) • Das unabh�ngige Institut f�r Versicherungswirtschaft an der Hochschule f�r Wirtschaft und Recht Berlin f�hrte im Auftrag der Direct Line Versicherung AG eine bislang einzigartige Untersuchung durch. Zum Zeitpunkt des aktuellen Angebotswettbewerbs zur diesj�hrigen Wechselsaison wurden dabei erstmals deutschlandweit Angebote f�r zehn verschiedene Musterkunden verglichen. Der Unterschied zwischen dem jeweils teuersten und g�nstigsten Angebot liegt durchschnittlich bei 1.357 Euro, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Musterkunden und Regionen gibt. In Berlin bestehen dabei die gr��ten Preisunterschiede, in Melle dagegen die geringsten.

Die aktuelle "Marktstudie zur Preissituation im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt" wirft ein Schlaglicht auf das Sparpotenzial, welches f�r einen relevanten Teil der Bev�lkerung G�ltigkeit hat. "Ziel der Studie war es, m�glichst fl�chendeckend zu �berpr�fen, wie gro� die Preisunterschiede zwischen den Versicherungstarifen wirklich sind", erkl�rt Prof. Dr. Thomas K�hne, Fachleiter Versicherung an der Hochschule f�r Wirtschaft und Recht Berlin und Autor der Studie. "Grundlage f�r die Erhebung sind 37.150 Tarifkalkulationen, zehn Musterkunden und 20 Regionen in Deutschland. Die Ergebnisse der Untersuchung k�nnen also als Richtlinie f�r viele Versicherte herangezogen werden." Die Berechnung der Tarife erfolgte mittels des NAFIKalkulators, einem unabh�ngigen Analyse-Tool zur Ermittlung von Kfz-Versicherungstarifen. Dies garantiert die Objektivit�t der Studie.

Die Tariflandschaft im deutschen Kfz-Versicherungsmarkt ist sehr vielf�ltig. Es existiert eine Vielzahl an Tarifen, deren Kalkulation zudem auf unterschiedlich vielen Kundenmerkmalen beruht. "F�r den Verbraucher ist es mit Aufwand verbunden, einen geeigneten und vor allem g�nstigen Versicherungstarif zu finden. Hier mangelt es an Transparenz. Daher haben wir uns entschlossen, die kompletten Ergebnisse der Markstudie offen zu legen", sagt Uwe Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Direct Line Versicherung AG. "Gerade in der Hochphase der Wechselsaison, wenige Tage vor dem K�ndigungstichtag am 30. November, haben sich erfahrungsgem�� viele Verbraucher noch nicht entschieden und sind unsicher. Mit der Studie m�chten wir zur Transparenz beitragen", so Schumacher weiter.

Ergebnisse

Einsparpotenziale existieren sowohl in St�dten als auch in l�ndlichen Regionen. F�r die gleichen Musterkunden sind die Pr�mien in der Stadt aber im Allgemeinen teurer als auf dem Land. Das gr��te Sparpotenzial gibt es in Berlin, hier liegen die Unterschiede zwischen dem teuersten und dem g�nstigsten Angebot durchschnittlich bei 1.672 Euro. Im l�ndlichen Melle dagegen besteht die schlechteste Chance, Geld zu sparen; hier sind es maximal nur 1.124 Euro*.

�ber alle untersuchten Musterkunden und Regionen (insgesamt 200 Testf�lle) hinweg betr�gt der durchschnittliche Preisunterschied zwischen dem g�nstigsten und teuersten Anbieter 1.357 Euro, wobei es Unterschiede zwischen den einzelnen Musterkunden und Regionen gibt. Im schlechtesten Fall betr�gt der ermittelte Preisunterschied 471 Prozent zwischen dem teuersten und dem g�nstigsten Anbieter. Der minimale Preisunterschied liegt bei 170 Prozent zwischen dem g�nstigsten und teuersten Angebot.

Da die Versicherungstarife sich stark in den Leistungen unterscheiden, wurden die Preisunterschiede zudem f�r zwei Gruppen von Produktangeboten differenziert betrachtet: Die erste Gruppe umfasst Tarife mit ehergeringem Deckungsumfang, die im Durchschnitt daher auch g�nstiger sind; die zweite Gruppe beinhaltet Tarife mit gr��erem Deckungsumfang, d.h. solche, bei denen die eingegebenen Kundenanforderungen zu �ber 80 Prozent erf�llt werden. An den grunds�tzlichen Erkenntnissen hat dies jedoch wenig ver�ndert. Bei den Tarifen mit geringerem Deckungsumfang betr�gt die geringste Spannbreite immer noch 362 Euro und der geringste Preisunterschied 93 Prozent, d.h. das teuerste Angebot ist auch hier fast doppelt so teuer wie das g�nstigste. Durchschnittlich liegen selbst bei diesen Tarifen die g�nstigsten und teuersten Angebote um 679 Euro auseinander. Bei den Tarifen mit umfangreicherem Deckungsumfang ist im g�nstigsten Musterfall ein Preisunterschied von 675 Euro zu beobachten, im ung�nstigsten Fall sogar von 2.599 Euro. Der h�chste berechnete Preisunterschied zwischen einem Kunden angebotenen Tarifen betr�gt hier 444 Prozent. Durchschnittlich liegen bei diesen leistungsst�rkeren Tarifen die g�nstigsten und teuersten Angebote um 1.198 Euro auseinander; hier lohnt es sich also durchaus, einen Preisvergleich anzustellen.

Die Reihenfolge unter den Versicherern ist von Musterkunde zu Musterkunde und je nach Region durchaus unterschiedlich. Es sind nicht immer die gleichen Versicherer unter den Top Ten. Unter diesen finden sich jedoch verst�rkt Direkt- und Internetversicherer sowie Versicherer mit Gesch�ftsstellen.

Fazit

In der Kfz-Versicherung bestehen grunds�tzlich gro�e Preisunterschiede zwischen den Angeboten der verschiedenen Versicherer: Das l�sst sich zwar teils auf unterschiedliche Leistungsumf�nge der Angebote und teils auf verschiedene Risikobewertungen der Versicherer zur�ckf�hren, teils jedoch auch schlichtweg auf eine differente Preispolitik und die gegenw�rtige Wettbewerbssituation. In jedem Fall sollten die gro�en Preisunterschiede den Kunden dazu veranlassen, zu pr�fen, ob er f�r sein individuelles Risiko in seiner Region und den von ihm gew�nschten Leistungsumfang die ad�quate Pr�mie bezahlt. Um sich �ber den g�nstigsten Tarif zu informieren, gibt es viele Wege. Eine M�glichkeit sind Online-Vergleichsportale, die Angebote verschiedener Versicherungen pr�fen. Allerdings ist auch hier Achtsamkeit geboten: Sie sind nicht immer unabh�ngig und/oder bieten oftmals nicht die Tarife aller Versicherungen und somit nicht unbedingt das preiswerteste Angebot an. Diesbez�glich unbedenklich ist bspw. das kostenlose Berechnungstool NAFI - es ist unabh�ngig und unkompliziert in der Handhabung.

Quelle: // Direct Line Versicherung AG (2011)
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