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GDV kritisiert Stimmungsmache gegen�ber der Riester-Rente
(24.11.2011) • Zu der heute ver�ffentlichten Studie des Deutschen Instituts f�r Wirt-schaftsforschung (DIW) zu zehn Jahren �Riester-Rente� erkl�rt der Ge-samtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): �Die DIW-Bilanz, Riester-Produkte rentierten sich nicht, ist falsch. Sie sendet zudem ein fatales Signal an die Vorsorgebereitschaft der Bev�lke-rung. Das staatlich finanzierte DIW konterkariert damit die Bem�hungen von Staat und Anbietern, die Verbreitung der Riester-Rente noch weit �ber das bereits erreichte Ma� von 15 Millionen Vorsorgesparern zu erh�hen.
Die in der DIW-Studie von Axel Kleinlein (mittlerweile Vorsitzender des Bundes der Versicherten) vorgenommene �Rentabilit�tsberechnung� ist bereits in der Vergangenheit auf Kritik gesto�en. Vor allem f�hrt die nicht angemessene Ber�cksichtigung der gesamten, den Kunden gew�hrten Leistungen, insbesondere aus der �berschussbeteiligung, zu irref�hrenden Ergebnissen. Die Behauptung, Riester-Renten lohnen sich oft nicht mehr als ein �Sparstrumpf�, ber�cksichtigt nur die anfangs zugesagten Mindestleistungen. Damit wird implizit unterstellt, dass die Versicherungs-wirtschaft nie �bersch�sse erwirtschaften w�rde.
Dass zudem die Zulagen in den �Rentabilit�tsbetrachtungen� vollkommen unber�cksichtigt bleiben, ist nicht nachvollziehbar und geht an der Per-spektive der �riesternden� B�rger v�llig vorbei. Nur aufgrund dieser fehler-haften Annahme ist das fatale und falsche Signal zu verstehen, Riester-Vertr�ge w�rden sich f�r viele B�rger gar nicht lohnen. Richtig ist, dass sich f�r die allermeisten B�rger, insbesondere Geringverdiener und Fami-lien, keine Vorsorge so gut rechnet wie die Riester-Rente.
Auch die Kritik des DIW zu den mit Riester erreichten Zielgruppen wird von den regelm��igen Erhebungen der Zentralen Zulagenstelle f�r Alters-verm�gen (ZfA) nicht best�tigt. Danach nehmen gerade Menschen mit geringem Einkommen und Familien mit Kindern die Zulagenf�rderung der Riester-Rente in erheblichem Ma�e in Anspruch: Rund 30 Prozent der Zulagenempf�nger verf�gten nach den j�ngsten vorl�ufigen Zahlen der ZfA im Beitragsjahr 2009 �ber ein Einkommen von bis zu 10.000 Euro, rund 50 Prozent von bis zu 20.000 Euro und knapp 70 Prozent von bis zu 30.000 Euro.
Der vom DIW implizit nahe gelegte Verzicht auf eine Riester-Rente bedeu-tet nicht nur einen Verzicht auf eine attraktive staatliche F�rderung, son-dern vor allem einen Verzicht auf ein zus�tzliches Alterseinkommen, das wie die gesetzliche Rente lebenslang gezahlt wird. Durch staatliche Vor-schriften und Kontrolle bekommen die B�rger gerade bei der Riester-Rente ein H�chstma� an Sicherheit sowie eine gesetzlich festgeschriebe-ne Beteiligung an allen erwirtschafteten �bersch�ssen. Es gibt wohl kaum ein Finanzprodukt, das so intensiv reguliert ist wie die Riester-Rente.�
