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Extremwetter mitversichern
(26.01.2012) • Die Sturmtiefs Joachim, Ulli und Andrea sorgten in den letzten Wochen f�r reichlich Sch�den in Deutschland und brachten abwechselnd Sturmb�en, Starkregen, Blitz, Hagel und Schnee. Die Gefahren durch Extremwetter steigen stetig, daher ist die Elementarschadenversicherung die wichtigste Zusatzversicherung f�r Haus- und Wohnungsbesitzer.
Obwohl die Sch�den durch extreme Wetterlagen auch in Deutschland immer weiter ansteigen, sind viele Menschen gegen diese Gefahren nicht ausreichend abgesichert. Regional gibt es hier deutliche Unterschiede: In Hessen haben sich nur wenige der Hausbesitzer abgesichert, w�hrend die Menschen in Baden-W�rttemberg historisch bedingt recht gut versichert sind. Nicolai Auer, Schaden/Unfall-Experte der SV SparkassenVersicherung (SV) r�t Haus- und Wohnungsbesitzern dringend zur Eigenvorsorge: "Auf den Elementarschadenschutz zu verzichten, ist an der falschen Stelle gespart. Denn dies ist die wichtigste Zusatzversicherung �ber die Standard- Wohngeb�udeversicherung hinaus."
Im Umfang einer klassischen Wohngeb�udeversicherung sind �blicherweise Unwettersch�den durch Sturm und Hagel abgedeckt. F�r die Absicherung von �berschwemmungssch�den durch Starkregen und Hochwasser und von weiteren Naturgefahren ist eine zus�tzliche Elementarschadenversicherung notwendig. Es lohnt sich daher, einen Blick in den eigenen Vertrag zu werfen, ob schon ein ausreichender Schutz besteht. Ist dies nicht der Fall, r�t die SV dazu, diese Gefahren einzuschlie�en und eventuell den gesamten Vertrag auf aktuelle Versicherungsbedingungen umzustellen. Vor allem wer neu baut und daher einen ganz neuen Vertrag abschlie�t, sollte den Schutz vor Unwettersch�den im Blick haben. Pro Jahr werden laut den Landesbausparkassen 200.000 Wohnungen in Deutschland neu gebaut, darunter rund 100.000 Ein- und Zweifamilienh�user.
Weltweit gilt das Jahr 2011 als das schadenreichste Naturkatastrophenjahr in der Versicherungsgeschichte. In Deutschland geht 2011 als ein Jahr der Witterungsextreme in die Klimastatistik ein. Es war das viertw�rmste Jahr der letzten 30 Jahre, sehr trocken und das drittsonnigste seit Messbeginn. "All dies macht deutlich, wie sich das regionale Wetter und das Klima sp�rbar ver�ndern. Es ist nicht zu erwarten, dass sich dieser Trend abschw�cht", prognostiziert Nicolai Auer.




