Versicherung
LVM-Tochtergesellschaft dibera unterst�tzt die Umsetzung der Solvency-II Anforderungen mit Softwarearchitektur von SAS
(15.05.2012) • Wie bereitet sich eine Versicherung konsequent auf Solvency II vor? Die M�nsteraner LVM Versicherung zeigte auf dem LVM-Forum zum Finanz Data Warehouse Anfang April, warum sie hierf�r auch auf eine unternehmensweit konsistente Datenverwaltung setzt - und welche Chancen sich �ber Solvency II hinaus bieten. Die LVM baut dabei auf SAS Insurance Analytics Architecture und SAS Financial Management. Die L�sung der LVM ist flexibel genug, ein internes Modell zu integrieren und damit die Solvabilit�ts- wie auch die Risikobeurteilung zu verbessern. Beide werden Bestandteil der Gesch�ftsstrategie. Nach dem Erfolg der Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr veranstaltete die Tochtergesellschaft dibera das Forum 2012 bereits zum zweiten Mal.
Das besondere Merkmal der SAS L�sung bei der LVM ist, dass trotz Konsolidierung die Granularit�t der Daten voll erhalten bleibt. So speichert die LVM k�nftig Sch�den und Vertr�ge f�r einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren. Das mit der dibera entwickelte Konzept wird aber auch diese Big-Data-Herausforderung bew�ltigen. Alle Sparten und Unternehmen greifen auf dieselbe Datenbasis zu - einschlie�lich der in SAP gehaltenen Daten, die SAS mit dem SAS Data Surveyor for SAP einbindet. Auch arbeiten die Spezialisten der LVM nach wie vor mit ihren gewohnten Benutzeroberfl�chen, etwa Excel. Hierf�r hat die LVM ein Add-in installiert.
"Seit 1995 hatten wir faktisch einen freien Markt in der Versicherungsbranche. Mit Solvency II nimmt die Aufsicht die Z�gel nun wieder st�rker in die Hand. Versicherungen k�nnen dies aber durchaus als Chance sehen. Denn sie m�ssen selbst auch wissen, wie viel Eigenkapital sie ben�tigen, welche Risiken sie eingehen oder eine fundierte Strategie f�r ihre Unternehmensf�hrung aufstellen", sieht Thomas Koschlig, Gesch�ftsf�hrer der dibera.
"F�r jede Versicherung ist ein konsolidierter Datenhaushalt enorm wichtig. Der Gesetzgeber hat uns mit Solvency II eine gro�e Aufgabe gestellt. Doch auch unabh�ngig davon m�ssen wir wissen, wo unsere Risiken liegen und vor allem in Zukunft liegen werden. Statistische Auswertungen, Prognosen und Analysen sind Bestandteil unserer produktiven Systeme und immens wichtig f�r die Unternehmenssteuerung", erl�utert Werner Schmidt, Mitglied der Vorst�nde der LVM.




