Themen des Tages

Innovation und Kundenorientierung - die Assekuranz Trendtage

(14.05.2013) • Die Assekuranz Trendtage, veranstaltet von Palatinus Consulting mit Unterst�tzung durch imari, dem Zentrum f�r innovative Marketingsysteme und Risikomanagement der DHBW Heidenheim, fanden am 07. und 08. Mai 2013 in Stuttgart statt. Schwerpunktthema dieses Jahr: �Die Arbeitswelten der Assekuranz in der Zukunft.�

Andere Branchen machen es vor: Das mittelst�ndische Unternehmen Rampf lud in sein Innovationszentrum ein und zeigte, was im Mittelstand in puncto Innovation getan wird. Deutlich mehr als in der Versicherungsbranche - da waren sich alle einig. Auch hier w�ren Innovationszentren, in denen qualifizierte Mitarbeiter Trends und Zukunftsthemen nachsp�ren, durchaus w�nschenswert. Schon die Innovationsstudie des ZEW Zentrum f�r Europ�ische wirtschaftsforschung aus dem Januar 2013 zeigte deutlich, dass der Finanzdienstleistungssektor auf diesem Gebiet anderen Wirtschaftszweigen hinterher hinkt.

Qualit�t in allen Bereichen - vor allem bei Beratung und Nachwuchs

Zu den Arbeitswelten der Zukunft geh�ren f�r die Versicherungswirtschaft insbesondere die Themen Qualit�t in der Beratung, Nachwuchskr�fte, F�hrungskultur und Werte, sowie moderne Technologien. Der erste Tag der Veranstaltung geh�rte �berwiegend der Fragestellung, wie die Branche an qualifizierten Nachwuchs kommt und wie Kunden schon sehr fr�h, n�mlich schon in den Schulen, mit Finanz- und Versicherungswissen kompetent gemacht werden k�nnen. Dazu haben die DBHW Heidenheim und das Unternehmen Visenso bereits Erfahrungen gesammelt und stellten ihre Programme vor.

Chancen und Grenzen von Normierung der Beratung

Ein weiteres Thema der Assekuranz Trendtage war das Thema Chancen und Grenzen der Normierung von Beratung. Dazu diskutierten Experten aus Theorie und Praxis. "Wenn Vermittler anst�ndig sind, braucht man keine Regulierung mehr", behauptet Professor Ott. Und Unternehmensberater G�nther Wagner f�gte hinzu, dass F�hrungskr�fte ein ethisch sauberes Verhalten vorleben m�ssten. Andererseits, so Professor Dr. Ralf Korn vom EI-QFM Kaiserslautern, lasse eine zu starke Regulierung zu wenig Raum. Dennoch sei es aus seiner Sicht wichtig, Leitlinien f�r eine qualitativ hochwertige Beratung aufzustellen.

Technologische Zukunft der Branche

Technologische Entwicklungen haben eine enorme Bedeutung f�r die Assekuranz. Wie gut sie heute technologisch aufgestellt ist, dar�ber waren sich die Experten nicht ganz einig. Insbesondere Makler sehen das kritisch. Kurz- bis mittelfristig dominieren Integrationsthemen, aber auch die Integration der Endkunden in die Gesch�ftsprozesse spielt eine zunehmende und zuk�nftig entscheidende Rolle.

Martin Gr�fer, Vorstand der Bayerischen, stellte vor, wie sich sein Unternehmen neu positioniert hat. In den neu gestalteten Vertriebsprozessen spielt Online-Technologie und die Unterschriftenl�sung der iS2 per Smartphone oder Tablet eine wesentliche Rolle. Die vorgestellte L�sung reduziert den Papieraufwand gewaltig. Der Kunde entscheidet letztlich, ob er dennoch Papier ben�tigt, was selten der Fall ist, wie Martin Gr�fer betonte. iS2 setzt die w�hrend der Tagung im Detail vorgestellte Unterschriftenl�sung mittlerweile nicht nur bei der Bayerischen sehr erfolgreich um.

Technologischer Weitblick

Smartphone und Tablets und deren Nachfolger sind der Schl�ssel zum zuk�nftigen Erfolg. Unternehmen, die dies nicht ber�cksichtigen und ihre Produkte und Dienstleistungen nicht �ber diese Wege anbieten, werden von Kunden nicht mehr wahrgenommen. Das �Internet der Dinge� wird diesen Trend in Zukunft verst�rken. F�r viele in der Branche ist dies jedoch noch unbekanntes Terrain. Prof. H�nisch von der DHBW Heidenheim und Volker P. Andelfinger, Palatinus Consulting, erl�uterten die Grunds�tze und die Verbindung zum Thema Versicherung. Sie gaben Hinweise auf das Potenzial, das sich daraus in Form neuer Produkte und Dienstleistungen der Assekuranz ergeben kann, aber auch, wo es heute schon � von den meisten unbemerkt � zum Einsatz kommt. Doch offensichtlich bedarf es erst einmal einer neuen Kultur in der Branche, einer Innovationskultur.

Quelle: // Palatinus Consulting Volker P. Andelfinger (2013)
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Quelle: experten
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