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Blickpunkt

Millionen Deutschen droht Altersarmut

(06.06.2013) • Wer nur unzureichend finanziell vorsorgt, muss im Alter mit Wohlstandsverlust rechnen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Universit�t Freiburg.

F�r Erwerbst�tige wird es immer schwieriger, ihren Lebensstandard im Alter zu halten. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Vorsorgeatlas f�r Deutschland, von Wissenschaftlern der Albert-Ludwigs-Universit�t Freiburg. Laut der von Union Investment in Auftrag gegebenen Studie, wird es fast der H�lfte der Erwerbst�tigen nicht m�glich sein, den erarbeiteten Lebensstandard im Rentenalter zu sichern. Besonders betroffen ist die Generation zwischen 20 und 35 Jahren.

Die Grenze f�r einen sp�rbaren Wohlstandsverlust sehen die Forscher bei 60 Prozent des zuletzt erworbenen Bruttoeinkommens. Liegt die Rente insgesamt darunter, sei ein deutlicher Abfall des Lebensstandards zu erwarten. Davon seien 44 Prozent der erwerbst�tigen Deutschen betroffen. Die Forscher teilen die Altersvorsorge in drei sogenannte "Schichten" ein: Erstens die gesetzliche Rentenversicherung und Beamtenversorgung. Zweitens Riester-Rente, betriebliche Altersvorsorge und Zusatzversorgung des �ffentlichen Diensts. Und drittens klassische Verm�genswerte wie Spareinlagen oder Aktien.

M�glichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge nutzen

"Wer lediglich eine gesetzliche Rentenversicherung besitzt, erreicht laut Studie im Durchschnitt nur 43 Prozent des letzten Bruttoeinkommens - normalerweise zu wenig, um so weiterleben zu k�nnen, wie bisher" sagt Brigitte Carle, Vorstand beim Stuttgarter Finanzdienstleister Pecunis AG. Konkret sind das gerade einmal 984 Euro. "Bei Beamten sieht die Lage deutlich besser aus, sie k�nnen durchschnittlich mit einer Pension von 2.628 Euro rechnen. Das entspricht ungef�hr 62 Prozent ihres letzten Einkommens." Zu erkl�ren sei dieser Unterschied dadurch, dass Beamtenberufe im Durchschnitt von h�her qualifizierten Personen ausge�bt werden, die ein h�heres Einkommens- und dadurch auch ein h�heres Pensionsniveau erreichen. Au�erdem profitieren sie von den vorteilhaften Bedingungen der staatlichen Pensionsvorsorge.

Um das Risiko von Altersarmut zu senken ist es also ratsam, sich nicht auf die erste Schicht allein zu verlassen, sondern fr�hzeitig Zusatzvorkehrungen zu treffen. Eine M�glichkeit ist die betriebliche Vorsorge. Viele Unternehmen bieten ihren Arbeitnehmern vorteilhafte Konditionen, wenn sie einen Teil ihrer Vorsorgeinvestitionen �ber den Betrieb abwickeln. Freiberuflern wie Architekten, Journalisten oder �rzten bieten berufsst�ndische Versorgungswerke �hnliche M�glichkeiten.

Die zweite Alternative sind private Rentenprodukte. Einige davon bezuschusst der Staat, wie etwa Riester-gef�rderte Fondsspar- und Banksparpl�ne oder Rentenversicherungen. Diese Ma�nahmen sind zwar wichtig, reichen laut Vorsorgeatlas f�r eine umfassende Altersvorsorge aber nicht aus. Die Studie empfiehlt auch die dritte Schicht zu ber�cksichtigen und zus�tzlich Verm�gen mit Kapitalanlagen aufzubauen. Hierunter fallen Spareinlagen, Immobilien oder Aktien.

Quelle: // Pecunis AG (2013)
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Quelle: experten

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