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SEPA - Umstellung der Zahlverfahren
(05.06.2013) • Ende des vergangenen Jahres hat der Deutsche Bundestag erg�nzende Regelungen f�r den �bergang der deutschen �berweisungs- und Lastschriftverfahren auf die neuen SEPA-Zahlverfahren (Single Euro Payments Area / einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) verabschiedet. Hiermit wird der Euro-Zahlungsverkehr in 32 L�ndern Europas vereinheitlicht. ARAG Experten sagen, wie Unternehmen, Vereine und die �ffentliche Hand sich auf SEPA vorbereiten k�nnen.
Was ist SEPA?
Mit SEPA wird k�nftig nicht mehr zwischen Inlands- und Auslandszahlungsverkehr unterschieden. Somit ist eine Kontoverbindung europaweit ausreichend, um �berweisungen und Lastschriften in Euro national und grenz�berschreitend vornehmen zu k�nnen.
Geldinstitute sind vorbereitet
F�r Unternehmen bleibt es bei dem gesetzlich festgelegten, europaweit einheitlichen Umstellungsdatum, dem 1. Februar 2014. Banken und Sparkassen sind auf die SEPA-Umstellung vorbereitet und bieten vielf�ltige Umstellungshilfen zur Unterst�tzung an. Insbesondere Unternehmen, Vereine und die �ffentliche Hand sollten jetzt aktiv werden. Durch eine zeitige Umstellung lassen sich Engp�sse vermeiden. Denn der Stand der Vorbereitungen ist nicht befriedigend: Erst sechs Prozent der j�hrlich sechs Milliarden in Euro get�tigten �berweisungen in Deutschland sind nach Angaben des Eurosystems SEPA-konform. Die Nutzung der SEPA-Lastschrift ist in Deutschland mit weit unter einem Prozent noch deutlich geringer. Banken und Sparkassen k�nnen ihren Privatkunden erm�glichen, noch bis zum 1. Februar 2016 statt der Internationalen Kontonummer IBAN wie bisher Kontonummer und Bankleitzahl f�r inl�ndische �berweisungen weiter zu nutzen.
IBAN - die internationale Kontonummer
Mit SEPA kommt auch IBAN. Deutsche Bankkunden m�ssen k�nftig eine 22-stellige internationale Kontonummer angeben. Doch ARAG Experten halten das f�r vertretbar, denn das Zahlenunget�m st�rkt die Sicherheit bei internationalen Bankgesch�ften. IBAN hat �brigens in jedem Land eine unterschiedliche L�nge. Die 22 Stellen der Deutschen IBAN setzen sich aus 2 L�nderkennzeichen (DE), 2 Pr�fziffern, der 8-stelligen Bankleitzahl und der 10-stelligen Kontonummer zusammen. Vergleichbare IBAN in Ungarn haben 28 Stellen, in Mauritius sogar 30 Stellen. Ab dem 1. Februar 2014 gelten in der EU die neuen Kontonummern; �brigens auch f�r �berweisungen im Inland! F�r Transfers im Inland gilt allerdings die �bergangsfrist bis 2016.










