Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie "Wechselt�tigkeit in der Kfz- Versicherung 2010" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics. Die erste Befragungswelle der Studie fand im November 2010 statt. Dieselbe Stichprobe wurde im Dezember wiederholt befragt, um die endg�ltigen Entscheidungen der Versicherungsnehmer zu erfassen.
Demnach hatten im Dezember 2010 1,2 der zirka 7,1 Millionen potentiell wechselbereiten Kunden ihre Kfz-Versicherung gewechselt. Weitere 100.000 Versicherte hatten zu diesem Zeitpunkt bereits gek�ndigt, sich aber noch nicht f�r einen neuen Anbieter entschieden. Als etwas wechselresistenter erwiesen sich dabei die bislang Direktversicherten und die Kunden der Gesch�ftsstellenversicherer. �berdurchschnittlich h�ufig wechselten die Kunden der Au�endienstversicherer.
�Sich gut aufgehoben f�hlen� verhinderte h�ufig den Wechsel
Fragt man nach den Gr�nden f�r das Ausbleiben eines Wechsels, wird am h�ufigsten eingeworfen, dass man sich beim aktuellen Anbieter �gut aufgehoben f�hlt�. Fast jeder Zweite gibt dies als Hauptgrund an, vor allem Kunden von Gesch�ftsstellen- und Au�endienstversicherern. �Innovative Betreuungs- und Servicekonzepte in der Assekuranz stellen sich damit als wirksame Kundenbindungsinstrumente heraus�, res�miert Dr. Oliver Gaedeke, Vorstand und Leiter der Finanzdienstleistungsmarktforschung der YouGovPsychonomics AG. Das Fehlen eines besseren Angebots war f�r etwa jeden Dritten Ausschlag gebend, besonders h�ufig f�r Kunden einer Direktversicherung. Etwa jeder F�nfte erhielt ein attraktiveres Angebot vom aktuellen Anbieter. Der Zeitverlauf zeigt, dass der Aspekt �sich gut aufgehoben f�hlen� immer h�ufiger entscheidend f�r das Ausbleiben eines Wechsels ist. Fehlender Antrieb oder Scheu vor dem Aufwand sind dagegen immer seltener der Grund.
Was die Zahl der eingeholten Angebote angeht: Im Durchschnitt liegt diese bei 2,8. Die meisten Angebote holten die Kunden von Direktversicherungen ein (3,6), die wenigsten die Kunden von Au�endienst-Versicherern (2,4).
Gr�nde f�r den Wechsel: �G�nstiger Preis� bleibt entscheidend
Als Hauptgr�nde f�r den Wechsel wird am h�ufigsten ein �g�nstiger Preis� genannt. Dies ist mit 61 Prozent allerdings wieder etwas seltener der Fall als noch im Vorjahr. �Gute Leistungen� werden dagegen wieder etwas h�ufiger als Grund f�r den Wechsel angef�hrt. Der gute Ruf ist inzwischen nur noch f�r jeden Hundersten entscheidend. �In der Kfz-Sparte hat sich der Vertrauensanker �Marke� nunmehr vollkommen verabschiedet. Vielmehr die reine Bekanntheit und das Attribut g�nstig, dass am besten durch �direkt� oder �24� symbolisiert wird, sind im Jahresendgesch�ft dieser Sparte die wesentlichen Stellhebel�, kommentiert Dr. Oliver Gaedeke.
Die meisten Wechsler konnte den Studienergebnissen zufolge die AXA begr��en, gefolgt von ADAC, Allianz, DEVK, HUK-Coburg, HUK24, LVM und Zurich (in alphabetischer Reihenfolge).
Abschl�sse immer h�ufiger online �ber Tarifrechner
Interessant ist die Entwicklung bei denjenigen Kunden, die ihre Kfz-Versicherung online abschlie�en. Diese schlossen erstmals h�ufiger direkt �ber eine Vergleichsseite im Internet ab als �ber die Internetseite einer Versicherungsgesellschaft. Damit setzt sich der bereits im Vorjahr zu beobachtende Trend fort, dass immer h�ufiger nicht nur Informationen �ber Vergleichsseiten bezogen werden, sondern dort auch direkt abgeschlossen wird.
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