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BaFin: Deutsches Bankensystem vergleichsweise robust

(06.06.2012) • Die Staatsschuldenkrise habe sich in der zweiten H�lfte des vergangenen Jahres zu einem der Hauptrisiken f�r die Finanzstabilit�t in Europa entwickelt, sagte Dr. Elke K�nig, Pr�sidentin der Bundesanstalt f�r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), auf der Pressekonferenz der Bafin am Dienstag in K�ln. �Wir wissen, in welchem Umfang die deutschen Banken in Anleihen der Peripherie-Staaten der Eurozone investiert haben�, f�gte K�nig hinzu. An Spekulationen �ber die k�nftige Finanzpolitik Griechenlands beteilige sie sich nicht. Sie sei sich aber sicher, dass die deutschen Kreditinstitute inzwischen auf alle m�glichen Szenarien vorbereitet sind. �Ihre Exposures gegen�ber Griechenland sind jedenfalls begrenzt.�

Das deutsche Bankensystem sei vergleichsweise robust, k�nne sich von den Entwicklungen im Umfeld aber nat�rlich auch nicht vollst�ndig abschotten, sagte K�nig mit Blick auf die erschwerten Refinanzierungsbedingungen einiger Banken der Eurozone. Die beiden Drei-Jahres-Tender der Europ�ischen Zentralbank (EZB) bedeuteten f�r die Banken vor allem eines: Zeit � Zeit, die sie nutzen m�ssten, um ihre Probleme zu l�sen und das Vertrauen der M�rkte zur�ckzugewinnen. Allerdings seien nicht allein die Banken gefragt, sondern auch � und vor allem � die hochverschuldeten Staaten.

Staatsschuldenkrise ist kein Spaziergang f�r deutsche Versicherer

Die Staatsschuldenkrise sei auch f�r die deutschen Versicherer kein Spaziergang. In den Portfolien der Versicherer bef�nden sich ebenfalls Anleihen der Peripherie-Staaten der Eurozone � und nat�rlich auch der Banken dieser Staaten. �Doch das Engagement der deutschen Versicherer in diesen Anleihen h�lt sich in beherrschbaren Grenzen�, erl�uterte die BaFin-Pr�sidentin. Ein Problem, das dem Versicherungssektor nach wie vor zu schaffen mache, sei die anhaltende Niedrigzinsphase. Die f�r die Banken, aber auch f�r die verschuldeten Staaten sinnvolle, wenn nicht gar notwendige Politik des billigen Geldes, die die EZB seit geraumer Zeit betreibe, bringe die Versicherer in Bedr�ngnis. Besonders hart seien die Lebensversicherer betroffen. Die Ertragskraft ihrer Kapitalanlagenbest�nde werde zwar noch etliche Jahre ausreichen, um die gegebenen Garantieversprechen einzul�sen. Die Neuanlage sei aber seit geraumer Zeit problematisch.

Konservative Anlagepolitik

�Wir m�ssen abwarten, ob sich die Versicherer anderen Anlageformen zuwenden, die eine bessere Rendite bei vertretbarem Risiko versprechen. Auff�llige �nderungen der bisherigen konservativen Anlagepolitik der deutschen Lebensversicherer hin zu risikoreicheren Kapitalanlagen beobachten wir jedenfalls bislang nicht�, f�hrte K�nig aus.

Mit Blick auf die die Regulierung von Zentralen Gegenparteien, �central counterparties� sagte K�nig: �Den CCPs wird eine besondere Bedeutung bei der Bew�ltigung der Finanzkrise zugeschrieben.� Sie w�rden zuk�nftig umfassender und strenger reguliert. Diese Regelungen seien sehr sinnvoll; ein Allheilmittel seien sie aber wohl nicht.

CCP`s sind sinnvoll f�r mehr Transparenz und Sicherheit im Derivatemarkt

�Durch das zentrale Clearing werden Ansteckungsgefahren einged�mmt, und es wird verhindert, dass M�rkte austrocknen � auch dies eine der Lehren aus der Lehman-Krise. Vor allem aber wird der Derivatehandel transparenter�, erkl�rte K�nig. Denn ein nennenswerter Anteil des Derivatemarktes werde aus dem wenig transparenten bilateralen Derivatehandel auf die k�nftig umfassend regulierten und beaufsichtigten CCPs �bertragen. Mehr Transparenz werde es aber nur dann geben, wenn es gelinge zu verhindern, dass es zu Ausweichbewegungen kommt: dass also statt clearingf�higer standardisierter Produkte zunehmend nichtstandardisierte Derivatekontrakte angeboten werden.

�CCPs sind ein sinnvoller Weg zu mehr Transparenz und Sicherheit im Derivatemarkt�, fasste K�nig zusammen. �Sie bergen aber ihrerseits Risiken: aufgrund ihrer Gr��e und Komplexit�t und weil sich die Derivategesch�fte dort konzentrieren werden � �Too big to fail� ist auch hier ein Problem!� Da man sich f�r den Weg einer neuen Marktinfrastruktur f�r den Derivatehandel entschieden habe, m�sse man nun aufsichtlich alles tun, damit CCPs die ihnen zugedachte k�nftige Rolle zuverl�ssig erf�llen.

Quelle: // Bundesanstalt f�r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) (2012)
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