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W�rttLeben erwirbt drei Windparks in Nord-/Ostdeutschland

(06.06.2012) • Die W�rttembergische Lebensversicherung (W�rttLeben) verst�rkt ihr Engagement im Bereich der Erneuerbaren Energien (EE): Mit dem Erwerb von drei Windparks in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit einer addierten Nennleistung von 32 Megawatt investiert die Tochter des Vorsorge- Spezialisten W�stenrot & W�rttembergische (W&W;) erstmals direkt in die Erzeugung umweltschonender Energie. Bisher war die W�rttLeben nur mittelbar �ber Fondsbeteiligungen im Gesch�ftsfeld Erneuerbare Energien engagiert. Das Transaktionsvolumen bel�uft sich auf rund 41 Millionen Euro. Verk�ufer der Windparks ist der d�nische Projektentwickler und Windparkbetreiber Eurowind Energy A/S.

Die �bernahme der Windenergie-Anlagen markiert einen neuen Akzent in der strategischen Kapitalanlage-Politik der W�rttembergischen Lebensversicherung. Angesichts der historischen Niedrigzinsen am Kapitalmarkt verspricht der Bereich der Erneuerbaren Energien durch stabile und langfristige Ertr�ge zuk�nftig zu einer wichtigen S�ule bei der Erwirtschaftung von Kapitalanlage�bersch�ssen der Versicherung zu werden. Am Markt gelten schon heute Netto-Renditen bei EEInvestitionen in H�he von �ber f�nf Prozent als realistisch. Dazu Norbert Heinen, Vorstandsvorsitzender der W�rttLeben: �Mit Blick auf die Erf�llung unserer Garantieversprechen sind wir als Lebensversicherung gehalten, nach Anlageformen Ausschau zu halten, die vom Kapitalmarkt entkoppelt sind und gleichzeitig ausreichend Sicherheit und Rendite bieten. Hierzu z�hlen neben Infrastruktur- Investitionen im Rahmen von Public Private Partnerships insbesondere Investitionen in erneuerbare Energiequellen.�

Gesamtrendite von �ber 6 Prozent erwartet

Mehrere Punkte qualifizieren die Erneuerbaren Energien zu einer idealen Anlagem�glichkeit f�r Lebensversicherer. Die Anlagen verf�gen in der Regel �ber lange Nutzungsdauern von im Schnitt mehreren Jahrzehnten, zugleich sind f�r die produzierte Energie h�ufig Mindestabnahmepreise garantiert. Ferner unterliegen die Abnahmemengen nur geringen Schwankungen, was insgesamt einen stabilen, kalkulierbaren und attraktiven Ertrag generiert. F�r die erworbenen Windparks liegt die Zielrendite der W�rttLeben bei �ber sechs Prozent. Vor diesem Hintergrund plant die W�rttLeben derzeit eine weitere Aufstockung ihrer Gesamtinvestitionen in Erneuerbare Energien. Alexander Mayer, Leiter der Finanzsteuerung: �Von den im Rahmen der strategischen Kapitalanlagepolitik im Jahr 2012 vorgesehen 200 Millionen Euro Neuanlangen im Bereich Alternative Investments sollen bis zu 150 Millionen Euro in die Produktion von umweltfreundlichen Energien aus Wind, Sonne und Biomasse gelenkt werden. Dieses Volumen soll k�nftig j�hrlich investiert werden, womit ein nachhaltiger Auf- und Ausbau dieser Assetklasse erfolgen wird.�

Mit der Energiewende Investitionshemmnisse beseitigen

Unter gesch�ftsstrategischen Erw�gungen � und damit zugleich im Interesse der Versicherten � w�re die W�rttLeben noch zu einem weit h�heren Kapitaleinsatz im Bereich Erneuerbarer Energien bereit. Mit dem angestrebten j�hrlichen Volumen sch�pft sie ihren durch die Regulatorik vorgegebenen Rahmen allerdings bereits in einem hohem Ma�e aus. Die nach dem derzeitigem Stand von Solvency II geforderte Eigenkapitalunterlegung f�r Versicherer betr�gt im EE-Bereich, wie bei einem Aktieninvestment im au�ereurop�ischen Bereich, bis zu 49 Prozent des Anlagebetrags. Heinen: �Die Risikoeinstufung unter Solvency II wird solchen Investments nicht gerecht. An die Politik geht daher unser Wunsch, dass hier Abhilfe geschaffen wird, zumal dies ohne eine Belastung der �ffentlichen Haushalte darstellbar ist.�

Separate Betrachtung innerhalb Solvency II w�nschenswert

Sinnvoll w�re f�r die Versicherungswirtschaft in diesem Zusammenhang die Einf�hrung einer separaten Betrachtung innerhalb von Solvency II, die dem andersartigen Risiko solcher Investitionen im Vergleich mit �blichen unternehmerischen Risiken gerecht wird. Die Charakteristika wie beispielsweise garantierte Abnahmepreise, keine Abh�ngigkeit von Rohstoffpreisen sowie keine oder nur geringe Korrelationen zur Entwicklung der Kapitalm�rkte sprechen f�r diesen Vorsto�. Heinen: �Die Lebensversicherungen w�ren ein idealer Finanzierer der Energiewende � in der Produktion und beim Netzausbau. Die Weichenstellungen in diese Richtung k�nnte die Politik jetzt im Rahmen der Energiewende stellen.�

Quelle: // W�stenrot & W�rttembergische AG (2012)
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