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Gut zwei Drittel der IT-Systeme in Versicherungen sind veraltet
(06.06.2012) • Die in deutschen Versicherungsunternehmen eingesetzte Informationstechnologie ist zum gr��ten Teil veraltet. Nur ein knappes Drittel der von den Assekuranzen verwendeten IT-Systeme ist auf dem neuesten Stand. Diese alarmierende Bestandsaufnahme setzt die Versicherer unter Druck. Dennoch treiben erst wenige Unternehmen ein komplettes Abschalten ihrer Altsysteme voran, um sie gegen moderne serviceorientierte Architekturen zu tauschen. Der Grund: Die Umstellung stellt die Versicherer vor komplexe Probleme. Das sind Ergebnisse der Studie "Unternehmensarchitektur in der deutschen Assekuranz", die von der Unternehmensberatung PPI AG erstellt wurde.
Die Informationstechnologie geh�rt in den deutschen Versicherungsunternehmen zu den Grundpfeilern der Wertsch�pfungskette und leistet einen gro�en Anteil am Unternehmenserfolg. "Vor diesem Hintergrund ist es mehr als erstaunlich, dass der Anteil neuer IT-Systeme bei den Assekuranzen nur 30 Prozent betr�gt", sagt Tobias Kohl, Leiter CIO-Services beim Softwareund Beratungshaus PPI. Unternehmen, die sich f�r einen Austausch der alten gegen neue ITSysteme entscheiden, stehen jedoch vor dem Problem, dass sich diese Systeme in der Regel nicht ohne Schwierigkeiten in vorhandene �ltere Strukturen integrieren lassen.
Investitionsbedarf bei Bestandsf�hrungssystemen
"Aus diesem Grund setzen viele Versicherer an wichtigen Schnittstellen noch immer fehleranf�llige IT-Anwendungen ein. Die Folge sind Systembr�che und manuelle T�tigkeiten, die zu vielen Ineffizienzen bei der Abwicklung von Gesch�ftsprozessen f�hren, obwohl flexible ITL�sungen hier l�ngst Abhilfe schaffen k�nnten", so Tobias Kohl weiter. Laut PPI-Studie sehen die Versicherer insbesondere bei den Bestandsf�hrungssystemen einen gro�en Investitionsbedarf. Um auch k�nftig eine effiziente Datenorganisation zu gew�hrleisten, sind Nachr�staktionen daher eigentlich unumg�nglich.




