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Nicht nur Demografie, Finanzen, Recht und Pflege spielen eine Rolle. Auch die Politik, Verb�nde, Unternehmen und vieles mehr k�nnen Einfluss nehmen. In unserer Infothek finden Sie Nachrichten, die Ihnen �ber den Tellerrand hinaus Informationen zum Thema Generationenberatung liefern.
"Das neue System beschr�nkt die Dokumentation auf das Notwendigste. Pflegekr�fte wollen sich mit Menschen besch�ftigen und nicht mit unn�tiger B�rokratie. Davon profitieren die Pflege- und Hilfebed�rftigen ebenso wie deren Angeh�rige", erl�utert Dr. Matthias Faensen, Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen des bpa.
Pflegeheime und ambulante Dienste haben in den n�chsten Monaten die Chance, die vereinfachte Dokumentation einzuf�hren, die von einer vom Bundesgesundheitsministerium eingesetzten Expertengruppe entwickelt wurde und alle fachlichen und rechtlichen Anforderungen mit deutlich weniger Aufwand erf�llt.
"Die Umsetzung des schlanken Systems l�uft unter der Federf�hrung der Wohlfahrtsverb�nde und des bpa, diese haben die Koordination f�r alle Bundesl�nder �bernommen. Weniger wird nach der Umsetzung mehr sein: Es wird mehr Zeit f�r die Betroffenen zur Verf�gung stehen, weil endlich wieder die Pflege und nicht die Dokumentation im Mittelpunkt steht", so Faensen.
"Den Mitarbeitern ist bewusst, dass die Dokumentation der Pflege sehr wichtig ist. Allerdings hat der Papierkrieg in den vergangenen Jahren Ausma�e angenommen, die in keinem Verh�ltnis mehr zur eigentlichen T�tigkeit standen", berichtet auch Gisela Magli, die mit ihrem Unternehmen Pflegedienst Engel in Markranst�dt an den Multiplikatorenschulungen ab Mitte M�rz teilnehmen wird.
"Regelm��ig wiederkehrende Leistungen, beispielsweise der Grundpflege, brauchen nicht mehr einzeln dokumentiert zu werden. Hier reicht es k�nftig, nur die Abweichungen zu dokumentieren. Das ist sicher und spart deutlich Zeit", meint die Pflege Expertin.