Anspruch auf zahn�rztliche Vorsorge f�r Pflegebed�rftige

Versorgungsst�rkungsgesetz soll zahn�rztliche Versorgung von Pflegebed�rftigen st�rken

Bei einem gemeinsamen Besuch einer Pflegeeinrichtung in M�nchen haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gr�he (CDU) und der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahn�rztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Wolfgang E�er, die Bedeutung von zahn�rztlicher Pr�vention und Fr�herkennung f�r die Verbesserung der Mundgesundheit von Pflegebed�rftigen betont. Gr�he und E�er tauschten sich bei dem Besuch des Caritas-Hauses St. Nikolaus in M�nchen zudem mit Pflegekr�ften und Bewohnern der Einrichtung �ber ihre pers�nlichen Erfahrungen und Erwartungen an die Politik aus.

,, Gesunde Z�hne tragen ganz wesentlich zum Wohlbefinden bei - in jedem Alter'', so Bundesgesundheitsminister Hermann Gr�he. ,,Mit dem Versorgungsst�rkungsgesetz werden wir die zahn�rztliche Versorgung von Pflegebed�rftigen deshalb weiter st�rken. Neben dem regelm��igen Zahnarztbesuch in der Pflegeeinrichtung sind pr�ventive Angebote wichtig. Pflegebed�rftige haben daher k�nftig Anspruch auf zahn�rztliche Prophylaxeleistungen und individuelle Beratung zur Mund- und Prothesenpflege'', erkl�rt Gr�he weiter. Das Caritas-Altenheim St. Nikolaus mache vor, wie Pflege und Pr�vention erfolgreich ineinandergreifen, um die Zahngesundheit pflegebed�rftiger Menschen zu verbessern, so der Bundesgesundheitsminister

Noch vor der Sommerpause will die Bundesregierung das GKV-Versorgungsst�rkungsgesetz verabschieden. Darin vorgesehen sind unter anderem auch zus�tzliche zahnmedizinische Vorsorge- Leistungen f�r Pflegebed�rftige und Menschen mit Behinderungen. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen daf�r aufkommen. In Deutschland sind derzeit etwa 2,6 Millionen Menschen aufPflege angewiesen.

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahn�rztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Wolfgang E�er erkl�rte, die Zahn�rzteschaft wolle erreichen, dass alle Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer bedarfsad�quaten zahn�rztlichen Versorgung erhielten.

Seit April 2014 sind bundesweit mehr als 2.000 Kooperationsvertr�ge zwischen Zahn�rzten und station�ren Pflegeeinrichtungen geschlossen worden. Ziel solcher �bereink�nfte ist eine systematische und perspektivisch angelegte Betreuung von Pflegebed�rftigen in Heimen, um Zahnerkrankungen zu vermeiden oder fr�hzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Bereits im Jahr 2010 hatte die Zahn�rzteschaft gemeinsam mit der Wissenschaft das Konzept zur vertragszahn�rztlichen Versorgung von Pflegebed�rftigen und Menschen mit Behinderungen ,Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter" vorgelegt. Ziel der darin enthaltenen Empfehlungen ist es, risikogruppenspezifische und bedarfsgerechte Betreuungsangebote sowie pr�ventive und therapeutische Ans�tze f�r den Versorgungsalltag im Sinne des Erhalts der Mundgesundheit aufzuzeigen. Das Konzept kann im Internet abgerufen werden unter www.kzbv.de/mundgesundheit_pflegebeduerftiger

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