Themen des Tages
Deutsche verkennen die Risiken des Alltags
Flugkatastrophen, Terror, Gewalt sind weniger gef�hrlich als gedacht
(06.03.2015) • Die Mehrheit der Bundesb�rger sch�tzt ihre Risiken im Alltag falsch ein: Terroranschl�ge, Gewaltverbrechen oder Flugzeugabst�rze werden �bersch�tzt, w�hrend die Alltagsgefahren hingenommen oder verdr�ngt werden. Dabei haben diese viel h�ufiger ernste Konsequenzen. Wir stellen Ihnen ab n�chster Woche die einzelnen Einsch�tzungen vor.
Diese wurden in einer Studie von TNS-Emnid erfragt, die der Lebensversicherer Canada Life in Kooperation mit dem Risikoforscher und Mediziner Prof. Dr. Klaus Heilmann durchgef�hrt hat.
Insgesamt 1.005 Bundesb�rger wurden im Januar 2015 nach der von ihnen gesch�tzten Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter Risiken befragt. Der Vergleich mit statistischen Daten zeigt: �Vielen fehlt das Bewusstsein, wo die tats�chlichen Gefahren des Alltags liegen�, so Bernhard Rapp, stellvertretender Deutschlandchef des Lebensversicherers Canada Life. �Existenzielle Risiken wie schwere Krankheiten werden mehrheitlich verdr�ngt, obwohl sie relativ h�ufig auftreten. Absicherungsl�cken in der breiten Bev�lkerung sind die Folge.� Andere Gefahren wirken hingegen bedrohlicher auf die Deutschen.
Gef�hlte Bedrohung: Flugzeugkatastrophen, Terror und Gewalt
Terroranschl�ge z�hlen zu den am h�ufigsten �bersch�tzten Gefahren. �Statistisch wird bei uns nur etwa einer von 27,3 Millionen Menschen im Jahr Opfer eines Anschlags�, so Heilmann. Rund 79 Prozent gehen jedoch von einem deutlich h�heren Risiko aus. Gleiches gilt f�r Gewaltverbrechen: 63 Prozent der Deutschen �bersch�tzen das Gefahrenpotenzial. Ebenfalls weit verbreitet ist die Angst, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen: Rund die H�lfte der Befragten h�lt das Risiko eines t�dlichen Flugungl�cks f�r deutlich wahrscheinlicher, als es nach Unfallstatistiken ist.
Verdr�ngte Bedrohung: Herzinfarkt und Schlaganfall
Wenig risikobewusst sind die Deutschen, wenn es um Krankheiten geht. Rund drei von vier Bundesb�rgern untersch�tzen die Wahrscheinlichkeit, vor dem 65. Lebensjahr einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Bei Alzheimer gehen sogar 83 Prozent, bei Krebs 70 Prozent von einer zu niedrigen Erkrankungsrate aus. Dabei liegen gerade hier die realen Gefahren: �Statistisch muss einer von 250 Deutschen vor 65 mit einem Schlaganfall rechnen�, so Heilmann. �Bei Krebs betr�gt die Rate sogar 1 zu 160.� Die Fehleinsch�tzung hat Folgen. �Zu wenige Menschen sichern sich dagegen ab, dass sie krank werden und nicht mehr arbeiten k�nnen�, so Rapp. �Dabei kann jeder vierte Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gr�nden seiner Arbeit bis zum Rentenalter nicht mehr nachkommen.� Aktuell haben sich nur rund 30 Prozent der Menschen zwischen 15 und 65 Jahren mit einer Berufsunf�higkeits-, Schwere Krankheiten- oder Grundf�higkeitsversicherung gesch�tzt.
Wirkliche Gefahren: Schnitzel, Rauchen, Alkohol und Bewegungsmangel
Zu wenig Bedeutung messen die Bundesb�rger auch Risiken bei, die sie durch ihre Lebensf�hrung direkt beeinflussen k�nnen. Rauchen (mehr als 20 Zigaretten pro Tag), harte Drogen und Alkohol werden noch immer mehrheitlich untersch�tzt. Vier von f�nf Deutschen verdr�ngen die Gefahren, die ungesunde Ern�hrung f�r den K�rper mit sich bringt. Und rund 60 Prozent verharmlosen die Folgen des Bewegungsmangels. Heilmann gibt das Risiko, durch falsche oder �berm��ige Ern�hrung vorzeitig zu sterben, mit etwa 1 zu 110, f�r Bewegungsmangel mit etwa 1 zu 760 an. ��bergewicht und Bewegungsmangel sind die Hauptrisikofaktoren f�r Herz-Kreislauf-Erkrankungen�, erkl�rt Heilmann. �Verbraucher ben�tigen Orientierung, wo die Realrisiken des Alltags liegen�, so Bernhard Rapp von Canada Life. �Und sie brauchen sinnvolle und bezahlbare Angebote von Versicherern.�
Die Einsch�tzungen zu den einzelnen Risiken finden Sie in den n�chsten Wochen in unseren Aktionsboxen.
Quelle: // Canada Life Assurance Europe Limited, Niederlassung f�r Deut (2015)
©Bild: (1) � Sigrid Ro�mann / pixelio.de
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